Weg mit dem Mamaspeck
Abnehmen nach der Schwangerschaft

Beitragsbild Blogartikel Abnehmen nach der Schwangerschaft - Füße auf Waage mit Maßband davor

Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit – Ich kann mir nichts vorstellen, was mein komplettes Leben so sehr hätte auf den Kopf stellen können. Es hat sich jedoch nicht nur mein Leben verändert sondern auch mein Körper. Heute ist meine kleinste Maus 2 Jahre alt und von Tag zu Tag macht es mich unzufriedener meine Lieblingsjeans nur im Schrank liegen zu sehen. Ich möchte mich endlich wieder wohl fühlen. Abnehmen nach der Schwangerschaft – das kann doch nicht so schwierig sein. Also let´s start! 

Deine Motivation

Motivation ist neben Geduld der wichtigste Erfolgsfaktor beim nachhaltigen Abnehmen. Frage auch du dich einmal nicht nur was du erreichen möchtest sondern auch warum.

Realistische und greifbare Ziele setzen

20 kg abzunehmen kann sich so unerreichbar anfühlen, dass du schnell entmutigt aufgibst. Unterteile dein großes Ziel besser in kleinere Wochen- und Monatsziele für die du dich gerne auch belohnst. Wie wäre es mit einem neuen Kleidungsstück oder einem neuen Paar Schuhe? Du solltest dich jedoch niemals mit Essen belohnen.  

Ziele sollten nicht nur greifbar sondern auch realistisch sein. Realistisch ist – je nachdem wie viel mehr Bewegung du in deinen Alltag einbaust – eine Gewichtsabnahme von 0,5 bis 1,5 kg pro Woche.

Gewicht verlieren oder besser Selbstwertgefühl verbessern?

Möchtest du nur an Gewicht verlieren um anderen, z. B. auch deinem Partner, zu gefallen? Dann solltest du weniger an deinem Gewicht als an deinem Selbstwertgefühl arbeiten. Verändere dich und deinen Körper niemals für andere Menschen. Das kann sogar zu einer Essstörung führen. Du musst dich in deinem Körper wohl fühlen.

Gesundheitliche Vorteile durch das Erreichen deines Normalgewichts 

  • Geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes (niedrigerer Blutzuckerwert)
  • Bessere Mobilität und weniger Belastung für die Gelenke
  • Geringeres Krebsrisiko
  • Höhere Lebenserwartung
  • Niedrigerer Blutdruck (geringeres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko)
  • Bessere Sauerstoffversorgung durch freiere Atmung
  • Geringeres Risiko für Komplikationen bei einer (weiteren) Schwangerschaft

Grundlagen des Abnehmens

Es gibt zwei grundsätzliche Faktoren, die zu jeder Zeit über unser Gewicht bestimmen: Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch. Um Gewicht zu verlieren müssen wir weniger Kalorien zu uns nehmen als wir verbrauchen und somit entweder die Kalorienaufnahme verringern (Ernährungsumstellung, Diät, Fasten) oder den Kalorienverbrauch steigern (Anregung Stoffwechsel, Sport). Wichtig sind in jedem Fall Geduld und Zeit. Abnehmen über Nacht funktioniert leider nicht. Ein zu schneller Gewichtsverlust schadet deiner Gesundheit. Gib deinem Körper Zeit sich zu verändern und anzupassen.

Vorbereitung: Bestandsaufnahme

Erfolge sind unwahrscheinlich wichtig damit wir motiviert bleiben. Das regelmäßige Wiegen und Messen gehört daher für mich zu den Grundlagen des erfolgreichen Abnehmens. Einmal zu Beginn und dann wöchentlich (nicht öfter!) kannst du deine Werte in einer Tabelle (*Werbung*) notieren. So hast du deine Erfolge immer wieder bildlich vor Augen.
 
Diese Werte messe und notiere ich mir:
– Hüftumfang (Breiteste Stelle an der Hüfte)
– Taillienumfang (ca. Bauchnabelhöhe)
– Oberschenkelumfang
– Gewicht (wiege dich immer zur gleichen Tageszeit)
BMI 
 

Mein persönliches Abnehm-Konzept

Es gibt viele verschiedene Wege um Gewicht zu verlieren und kein allgemeingültiges Konzept. Wichtig ist, dass du selbst dich damit gut fühlst. Ich werde dir nun einmal mein ganz persönliches Abnehm-Konzept vorstellen. Wenn das für dich gut und schlüssig klingt, dann probiere es gerne einmal aus.

Was nicht zu mir passt

Ich bin immer in Bewegung aber Sport war ehrlich gesagt noch nie meine Leidenschaft. Nun damit anzufangen und das auch noch in einem Maße, dass die Kilos purzeln, ist für mich eher keine Lösung.  

Kurz nach der Stillzeit habe ich meinen überschüssigen Pfunden schon einmal den Kampf angesagt und mit einer strengen Fastendiät einige Kilos verloren. Ich habe mich sehr gequält und schließlich aufgegeben. Leider kam dann direkt erst einmal ein Teil der verlorenen Pfunde wieder zurück. 

Ansprüche an mein Abnehm-Konzept

Mein Alltag als Mama ist oft stressig genug, so dass für mich die einfache Umsetzbarkeit ganz besonders wichtig ist. Ich möchte weder Kalorien zählen noch aufwendig für mich alleine kochen. Ich kann es mir auch nicht leisten durch eine einseitige Diät oder permanentes Hungergefühl schlecht gelaunt, müde und schlapp zu sein. Außerdem möchte ich dieses Mal meine perfekte Nährstoffversorgung gewährleisten um leistungsfähig, fit und gesund zu bleiben. 
 

So sieht mein Plan aus

Nach einem kurzen Produkttest habe mich für ein 3-Phasen-Programm entschieden.
 
Abnehmphase
 

Ich ersetze zwei Mahlzeiten am Tag durch einen gesunden Shake (*Werbung*),  der mich mit allen Nährstoffen versorgt und mir jede Menge Energie für meinen Mama-Alltag liefert.

Die dritte Mahlzeit ist eine ganz normale Mischkostmahlzeit, die ich gemeinsam mit meiner Familie esse.

Ich trinke jeden Tag 2,5 Liter Wasser – 1 Liter davon gemischt mit einem stoffwechselanregenden Beautyshot (*Werbung*).

Mein großes Ziel: -15 kg (Begleite mich hier)

Blogartikel Abnehmen nach der Schwangerschaft - Meine Abnehmerfolge - Bild in meiner endlich wieder locker passenden Jeans
Nach 5 Jahren passe ich endlich wieder in meine Lieblingsjeans – wie es dazu kam erfährst du mit einem Klick auf das Bild

Stabilisierungsphase

Diese Phase ist noch wichtiger als die eigentliche Abnehmphase. Hier geht es darum den gefürchteten Jojo-Effekt zu vermeiden. Die Stabilisierungsphase dauert zwei weitere Wochen. In dieser Zeit werde ich eine Mahlzeit durch einen Shake ersetzen.

Ich trinke weiterhin jeden Tag 2,5 Liter Wasser – 1 Liter davon gemischt mit meinem Beautyshot.

Haltephase

Um auch auf lange Sicht mein Wohlfühlgewicht zu halten, werde ich dauerhaft jeden Tag 2,5 Liter Wasser zu trinken und hiervon 1 Liter mit meinem Beautyshot mischen. Er wirkt nicht nur appetitzügelnd sondern erhöht gleichzeitig den Kalorienumsatz.

Ich werde in Zukunft regelmäßig (ein Mal pro Woche) mein Gewicht kontrollieren. Sollte mein Gewicht ansteigen kann ich direkt einen d-eat-Tag einlegen und zwei Mahlzeiten ersetzen um mein Gewicht sofort wieder zu regulieren.

Vor allem aber werde ich die Abnehmphase dafür nutzen, meine Gewohnheiten einmal genau anzuschauen und gegebenenfalls zu ändern.

Meine Ergebnisse
 
Meine Ergebnisse mit Bildern und Messwerten sowie noch mehr Infos und Rezepte findest du in meiner kostenlosen Facebook-Gruppe.
 

Der gefürchtete Jojo-Effekt

Kalorienzufuhr schrittweise erhöhen und Stoffwechsel ankurbeln

Verlieren wir unsere Fettpölsterchen, stellt unser Körper eine geringere Menge des Hormons Leptin her. Ein niedriger Leptinspiegel führt zu einem gesteigerten Appetit und einem langsameren Stoffwechsel. Deshalb ist die Gefahr groß, nach einer Diät schnell wieder zuzunehmen.

Nach der Abnehmphase zur ursprünglichen Ernährung zurückkehren, ist keine gute Idee. Dein Körper wird sofort damit beginnen neue Fettreserven anzulegen. Vergiss daher nach der Abnehmphase nie die Stabilisierungsphase. So wird die Kalorienzufuhr schrittweise gesteigert.

Unterstütze außerdem tagtäglich deinen Stoffwechsel (*Werbung*).

Muskeln erhöhen deinen Grundumsatz

Deinen Grundumsatz zu erhöhen wird dir dabei helfen dein Gewicht dauerhaft zu halten. Um den Grundumsatz zu erhöhen ist es wichtig Muskeln auf- und nicht abzubauen.

Durch eine einseitige Diät nimmst du in der Regel weniger Kohlenhydrate aber auch weniger Eiweiß zu dir. Du verlierst nicht nur deine ungeliebten Fettreserven sondern auch wertvolles Muskeleiweiß. Weniger Muskeln wiederum führen zu einem geringeren Kalorienverbrauch (Grundumsatz). Um dein Gewicht zu halten darfst du nun immer weniger Kalorien zu dir nehmen und es wird immer schwieriger Gewicht zu verlieren. Achte daher während der Abnehmphase darauf genügend Eiweiß zu dir zu nehmen und mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren um Muskeln aufzubauen. 

Gewohnheiten dauerhaft umstellen und so gesünder leben

Die beste Diät wird dir nichts nutzen, wenn du danach zu alten Gewohnheiten zurück kehrst. Überdenke unbedingt deinen Alltag und passe diesen an wo es nötig ist.

Bewegung in den Mama-Alltag integrieren

Selbst wenn du wie ich ein Sportmuffel bist, kannst du ganz einfach auf mehr Bewegung im Alltag achten. Du baust dadurch nicht nur Muskeln auf sondern steigert auch dein körperliches Wohlbefinden und kannst Stress schneller abbauen.

Immer mehr Kinder bewegen sich viel zu wenig. Weniger aktive Kinder haben ein höheres Krankheitsrisiko, schlafen oft schlechter oder entwickeln schon früh Übergewicht. Du kannst deinen Kindern etwas Gutes tun, wenn du sie mit einbeziehst. 

Sportliche Familienzeit

Versuche doch eure gemeinsame Zeit sportlich zu gestalten. Wie wäre es mit einem wöchentlichen Schwimmbadbesuch, einem regelmäßigen Ausflug in den Trampolinpark oder gemeinsamen Radtouren?

Auto stehen lassen

Vielleicht könnt ihr auch zu Fuß zur Kita bzw. nach Hause gelangen? Für meine Minis gibt es auf dem Weg immer viel zu entdecken. Oder du kannst einige Besorgungen zu Fuß oder mit dem Rad erledigen? Lässt du das Auto bewusst stehen tust du damit dir, deiner Familie, eurem Geldbeutel und nicht zuletzt unserer Umwelt einen großen Gefallen.

Bringe deinen Alltag in Bewegung

Nutze wo möglich die Treppe anstelle des Aufzugs. Steige absichtlich eine Station früher aus wenn du mit Bus oder Bahn unterwegs bist. Was machst du eigentlich während dem Zähneputzen? Diese Zeit kannst du wunderbar für ein paar Kniebeugen nutzen. Das bringt ganz nebenbei auch noch den Kreislauf in Schwung und macht dich fit und munter für den Tag.

Gesunde Mischkostmahlzeiten für die ganze Familie

Fast Food, Fertigprodukte und leere Kohlenhydrate sowie viel zu viel Zucker schleichen sich schnell in den Alltag ein. Kein Wunder dass die Fettleibigkeits- und Diabetesraten stetig ansteigen. Ernährungsbedingte Krebsarten breiten sich aus. Gerade als Mama finde ich eine ausgewogene und gesunde Ernährung extrem wichtig.

Salzarme Ernährung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung äußert sich sehr kritisch über den zu hohen Konsum von Salz. Während wir immer wieder hören und lesen, dass wir auf unseren Zuckerkonsum achten sollen, rückte der Salzkonsum bei mir persönlich erstmals durch unseren ältesten Sohn in meinen Fokus.

Wir benötigen Salz bzw. seine Bestandteile Natrium und Chlorid zum Leben. Salz reguliert nicht nur unseren Wasserhaushalt sondern ist auch wichtig für die Verdauung, den gesamten Stoffwechsel und die Funktion von Muskeln und Nerven. Allerdings benötigen wir nur eine recht geringe Menge davon. Die WHO empfiehlt Erwachsenen täglich maximal 5 Gramm Salz (1 Teelöffel) zu sich zu nehmen. Wir nehmen jedoch ganz schnell ein Vielfaches dieser Menge zu uns. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 10 Gramm. In vielen verarbeiteten Speisen (Brot, Käse usw.) ist nämlich jede Menge Salz enthalten.
 
Bei Schlaganfällen, Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen, Diabetes oder Bluthochdruck wird schon lange eine salzarme Ernährung empfohlen. Diese kann aber auch vorbeugend das Risiko dieser Erkrankungen senken.
Daneben wirkt Salz appetitanregend und belastet die Nieren wenn wir zu viel davon zu uns nehmen. Während der Schwangerschaft lagert der Körper vermehrt Wasser ein. Eine salzarme Ernährung kann dabei helfen Wassereinlagerungen zu reduzieren.
 
Es macht also Sinn unseren Salzkonsum nicht aus dem Blick zu verlieren. So kannst du Salz einsparen:
 
  • So oft wie möglich selbst frisch kochen
  • Verarbeitete Lebensmittel nur in Maßen zu dir nehmen
  • Verschiedene Kräuter und Gewürze nutzen
Auch wenn es erst einmal ungewohnt ist, wirst du schon bald den Geschmack der Nahrungsmittel ganz anders wahrnehmen.
 
 

Stoffwechsel aktivieren

Du bist vielleicht in der Vergangenheit nicht so achtsam mit dir und deinem Körper umgegangen? Wie du lebst beeinflusst deinen Stoffwechsel und kann ihn träge machen. Ein aktiver Stoffwechsel spielt aber nicht nur für die Gewichtsabnahme sondern für dein gesamtes Wohlbefinden eine Rolle. Du kannst noch so viele Vitamine und Mineralstoffe zu dir nehmen, wenn diese nicht richtig verwertet werden können.

Detox – Was ist das?

In den letzten Jahren ist das Thema “Detox” (= Entgiften) immer bekannter geworden. Eine Detoxkur soll deinen Körper dabei unterstützen Schadstoffe und Gifte auszuscheiden. Gerade wenn du deine Gewohnheiten ändern und gesünder leben möchtest, kann eine Detoxkur (*Werbung*) sinnvoll sein. 

Stoffwechsel tagtäglich aktivieren 

Es wird dir leichter fallen dein Gewicht dauerhaft zu halten wenn du tagtäglich deinen Stoffwechsel unterstützt:

  • Verwende kalt gepresstes Kokosöl in Bioqualität zum braten (enthält MCT)
  • Trinke direkt nachdem Aufstehen ein großes Glas Wasser mit frischem Zitronensaft
  • Bitterstoffe verhindern Heißhungerattacken (stoffwechselanregender Beautyshot *Werbung*)
  • Iss jeden Tag einen Apfel (Polyphenole schützen und reinigen die Leber)
  • Avocado enthält viele ungesättigte Fettsäuren und gleichzeitig das Enzym Lipase, das die Fettverbrennung anregt
  • Scharfes Essen beschleunigt deinen Stoffwechsel

Durst ist ein Schrei deines Körpers

Wir sollten grundsätzlich jeden Tag mindestens 2 Liter stilles Wasser trinken. Bemerkst du ein Durstgefühl hat dein Körper bereits ein erhebliches Flüssigkeitsdefizit. Im besten Fall solltest du also so regelmäßig trinken, dass dieses erst gar nicht aufkommt.
 
Wenn du genügend trinkst unterstützt du deine Nieren dabei Giftstoffe aber auch Fette auszufiltern und auszuspülen. Du wirst dich nach und nach insgesamt wohler und fitter fühlen.
 
Außerdem benötigt dein Körper Wasser um seine Temperatur zu regulieren (Schwitzen). Trinkst du zu wenig, wird dein Blut langsamer fließen und es kann zu Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen kommen. Auch das Risiko für Nierensteine und Harnwegserkrankungen steigt bei einem andauernden Flüssigkeitsdefizit. Ausgetrocknete Schleimhäute erleichtern es Bakterien und Viren in deinen Körper einzudringen.
 
Ich gebe zu, dass es mir schwer fällt genügend zu trinken. Sogenannte Wassertracker gibt es inzwischen auch als App für dein Handy. Für mich ist es am Einfachsten, wenn ich mir schon morgens ein Glas bereit stelle. Und zwar nicht in eine Ecke in der es mich nicht stört sondern so, dass es mir immer wieder im Weg steht.
 

Was bedeutet “Achtsam Essen”?

Gerade als Mama kann die “Achtsamkeit” in Bezug auf unsere eigene Ernährung schnell verloren gehen. 

Bewusst essen

Weißt du eigentlich wirklich was, wann und wie viel du isst? Entscheidest du dich bewusst dafür genau jetzt und genau das zu essen? Beobachte dich einmal selbst einige Tage lang ganz genau und notiere dir was, wann und warum du isst. Gerade wenn du aus Gewohnheit, Stress, Frust oder Langeweile isst tust du damit weder deiner Gesundheit noch deinem Gewicht etwas Gutes.

Vermeide es grundsätzlich im Stehen oder vor dem Fernseher zu essen sondern konzentriere dich wirklich hierauf. Beiße immer nur kleine Stücke ab und kaue jeden Bissen gut durch. Benutze kleinere Teller und überfülle diese nicht. Auch Kinderbesteck kann dir dabei helfen langsamer zu essen.

Woher kommt Heißhunger und was hilft dir? 
 
Während “echter” Hunger ein körperliches Bedürfnis ist entsteht Heißhunger im Kopf. Außerdem steigert sich Hunger langsam während Heißhunger plötzlich auftritt.
 
Auslöser von Heißhunger:
  • Gewohnheit
  • Stress
  • Schlafmangel
  • Hormonschwankungen (z. B. während der Periode)
  • Durst
  • Langeweile
  • Schwankungen des Insulinspiegels
  • falsche Zusammensetzung der Mahlzeiten (zu wenige Proteine und Ballaststoffe / zu viele Kohlenhydrate)
  • Krankheiten (z. B. Schilddrüse, Diabetes, Essstörung)
Schnelle Hilfe bei Heißhunger:
  • großes Glas Wasser
  • Ablenkung (z. B. Telefonat)
  • Bewegung (z. B. Spaziergang)
  • zuckerfreier Kaugummi
  • Tasse Tee mit Honig
  • einige Beeren (Erdbeeren, Heidelbeeren pp.)
  • Gurkensticks
  • 3 – 4 Nüsse (sehr lange kauen!)
  • 1 Stück gefrorene Bitterschokolade langsam im Mund zergehen lassen

Bitterstoffe verhindern Heißhunger. Ein leicht bitterer Beautyshot (*Werbung*) hilft mir täglich mehr zu trinken und Heißhunger zu vermeiden. 

Wie Stress  und Schlafmangel dein Gewicht beeinflussen

Stress und Schlafmangel können unseren Stoffwechsel stark verändern. Bei Stress schüttet unser Körper das Hormon Cortisol aus. Der Blutzuckerspiegel steigt sofort an und der Stoffwechsel wird gleichzeitig verlangsamt. Bei akuter Gefahr werden so unsere Muskeln schnell mit Energie versorgt um zu fliehen oder zu kämpfen. In unserer evolutionären Entwicklung sicherte das unser Überleben.

Jedoch sind es heute wohl nur selten diese tatsächlichen  Gefahrensituationen die Stress auslösen. Die freigewordene Energie wird also nicht verbraucht. Bei chronischem Stress ist unser Cortisol- und Blutzuckerspiegel konstant hoch. Was bleibt sind Heißhunger und ein verlangsamter Stoffwechsel.

Auch Schlafmangel bedeutet Stress für unseren Körper. Schon eine Nacht ohne Schlaf kann unseren Cortisolspiegel verdoppeln. Ich weiß viel zu gut, wie schwierig es als Mama sein kann ausreichend zu schlafen. Trotzdem solltest du immer wieder genau hinschauen ob du an der einen oder anderen Stelle Stress reduzieren und dein Schlafdefizit verringern kannst. 

Keine Chance für Aufschieberitis 

Wann startest du mit der Umsetzung deiner guten Vorsätze? Morgen, am Montag oder im neuen Jahr? Beginne sofort damit etwas zu ändern und nutze Hilfsmittel wie Fitnesstracker, Schrittzähler usw. Sei schneller als dein innerer Schweinehund.

Abnehmen während Schwangerschaft oder Stillzeit

Jede gesunde Schwangerschaft führt zu einer Gewichtszunahme! Nicht nur das Gewicht deines Babys sondern auch Plazenta, Fruchtwasser usw. werden den Zeiger der Waage nach oben schnellen lassen. Zusätzlich speichert dein Körper mehr Fett um für die Stillzeit vorzusorgen. Dazu kommen Wassereinlagerungen die vielen Frauen – so wie auch mir – nicht erspart bleiben.  

Abnehmen während der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft benötigt dein Körper so viele Nährstoffe und  Energie wie noch nie zuvor. Sei dir immer bewusst, was du gerade leistest. Du bist ein Wunder! Du musst allerdings nicht sprichwörtlich “für zwei essen”. Achte während der Schwangerschaft auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung die dich und dein kleines Wunder immer gut versorgt ohne unnötige Fettpölsterchen aufzubauen.

Diät während der Schwangerschaft

Eine Diät während der Schwangerschaft erhöht das Risiko an Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken. Sie kann zu einer sehr frühen Geburt oder einem niedrigen Geburtsgewicht führen. Auch die Gefahr deines Babys viele Jahre später an Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleibigkeit oder Bluthochdruck zu erkranken steigt durch eine Diät während der Schwangerschaft.

Schwangerschaftsübelkeit

Ich hatte während aller drei Schwangerschaften das zweifelhafte Vergnügen an extremer Übelkeit zu leiden. Sollte es dir genauso gehen, dann sprich bitte unbedingt mit deinem Arzt bzw. deiner Ärztin, damit dir schnell geholfen werden kann. 

Appetitlosigkeit

Manche schwangere Frauen leiden an Appetitlosigkeit. Wenn du betroffen bist mache dir bewusst, dass die gesunde Entwicklung deines Babys von der Aufnahme von Vitaminen, Ballast- und Mineralstoffen in ausreichender Menge durch dich abhängig ist. Versuche viele kleine Mahlzeiten und Snacks zu dir zu nehmen und achte darauf, dass das was du isst besonders gesund ist. 

Abnehmen während der Stillzeit

Während der Stillzeit funktioniert dein Stoffwechsel etwas anders als vor der Schwangerschaft. Dein Körper möchte weiterhin Reserven anlegen. Anfangs wirst du wahrscheinlich durch die Verringerung deiner Blutmenge und das Verlieren von Wassereinlagerungen dennoch schnell an Gewicht verlieren.  

Abnehmen durch Sport während der Stillzeit

In den ersten zwei Monaten nach der Geburt solltest du auf intensiven Sport verzichten. Dein Beckenboden und deine Bauchmuskulatur müssen sich zunächst regenerieren. Spaziergänge tun jedoch dir und deinem kleinen Wunder gut. 

Diät während der Stillzeit

Eine einseitige bzw. Mangel-Ernährung im Rahmen einer Diät ist während der Stillzeit alles andere als sinnvoll. Du hast weiterhin einen höheren Kalorien-, Mineralstoff- und Vitaminbedarf. Verbraucht dein Körper aufgrund einer radikalen Diät bereits lange eingelagertes Fettgewebe können wahrscheinlich auch mit diesen Fettzellen gespeicherte Schadstoffe in die Muttermilch gelangen. 

Natürliches Abnehmen während der Stillzeit

Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung wirst du wahrscheinlich ganz ohne Diät bereits einen Teil deines überschüssigen Gewichtes verlieren. Auch während der Stillzeit gilt: Du musst nicht für zwei essen sondern benötigst ca. 500 kcal mehr. Nutze die Stillzeit bereits dafür einen Blick auf deine Gewohnheiten zu werfen und gesündere Gewohnheiten zu etablieren. Dann wirst du nach ihrem Ende sicherlich auch schnell wieder in deine Lieblingsjeans passen.

“Weg mit dem Mamaspeck”

Du willst deinem Mamaspeck nun ebenfalls endlich den Kampf ansagen? Komm in meine Facebook-Gruppe. Du kannst hier deine Erfolge teilen und ich unterstütze dich wo ich nur kann, damit du dein Ziel erreichst.

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