Krankmeldung für Mama?
Immunsystem stärken für die kalte Jahreszeit

Beitragsbild Blogartikel Immunsystem stärken als Mama - Selbst gebastelte Herbstdeko mit Eichhörnchen und Kastanien

Kaum werden die Tage wieder kürzer, fängt es in der Kita auch schon an jeder Ecke an zu niesen und zu husten. Sofort schießt mir ein Gedanke in den Kopf: Jetzt bitte bitte nur nicht krank werden! Denn eine Auszeit gibt es nicht. Als Mama kannst du dich schließlich schlecht krankschreiben lassen. Damit wir gut durch die Erkältungszeit kommen, sollten wir daher jetzt damit beginnen unser Immunsystem stärken.

Hände waschen nicht vergessen

Über die Hände erreichen uns täglich unzählige Krankheitserreger. Gerade nach der Kita aber auch wenn wir sonst irgendwo draußen unterwegs waren, ist bei uns direkt nach heim kehren gründliches Hände waschen für alle Pflicht.

Ab an die frische Luft

Heizungsluft trocknet die Schleimhaut aus, wodurch deine Abwehrzellen schlechter arbeiten können. Deshalb ist vor allem in der kalten Jahreshälfte Bewegung an der frischen Luft noch wichtiger. Die Schleimhaut wird befeuchtet, die Gefäße erweitern sich und das Immunsystem beginnt zu arbeiten.

Vitamin D (*Werbung*) regt deinen Körper zur Produktion von Abwehrstoffen an und unterstützt die Zerstörung von Krankheitserregern. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D (*Werbung*) ist Bedingung für eine zuverlässige Immunabwehr. Insbesondere von Oktober bis März solltest du hierauf achten, um das Risiko einer Grippeerkrankung und Erkältung zu senken.

Zeit für einen Ausflug ans Meer

Salzhaltige Luft wirkt nicht nur entzündungshemmend und antibakteriell, sondern löst auch Sekrete und lässt die Schleimhaut abschwellen. Kein Meer in Sicht? Dann suche doch einmal nach einer Salzgrotte in deiner Nähe.

Erhöhe die Luftfeuchtigkeit in deinem Zuhause

Trockene Luft kann nicht nur unserer Schleimhaut die Feuchtigkeit entziehen. Auch Bakterien und Viren vermehren sich hier schneller. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 40 – 60 %. Ist die Luft zu trocken, kannst du sie mit einem Luftbefeuchter oder mit nassen Handtüchern die du über deine Heizkörper hängst, erhöhen.

Gesunde und ausgewogene Ernährung

Um dein Immunsystem zu stärken, solltest du möglichst vielfältig und bunt essen. Vermeide fettige Fertigprodukte und Industriezucker. Nimm statt dessen viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse zu dir. Bereite das Essen frisch und mit pflanzlichen Ölen zu.

Scharfes Essen wirkt antibakteriell, regt die Magensäureproduktion und die Durchblutung der Nasenschleimhaut an. So wird nicht nur eine verstopfte Nase schneller wieder frei sondern du unterstützt deinen Körper auch noch bei der Abwehr krankmachender Erreger.

Eine extra Portion Vitamin C

Vitamin C ist nicht nur für den Zellstoffwechsel sondern auch für unsere Abwehr wichtig. Wusstest du, dass die meisten Tiere Vitamin C selbst herstellen können? Da wir diese Begabung nicht haben ist es wichtig, tagtäglich auf eine ausreichende Versorgung zu achten. Allerdings ist Vitamin C leicht hitzeempfindlich. Beim Kochen geht also ein Großteil des Vitamins verloren.

So stärkst du jeden Tag ganz einfach dein Immunsystem und bekommst  sogar noch einen extra Energie-Kick: Trinke jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas lauwarmes Wasser gemischt mit dem frischen Saft einer halben Zitrone und einem Chi (*Werbung*).

Übrigens kannst du Vitamin C (*Werbung*) nicht überdosieren. Was dein Körper nicht braucht, scheidet er einfach wieder aus.

Omega 3 nicht vergessen

Omega 3 wirkt sich auf nahezu alle Bereiche unseres Körpers positiv aus, unter anderem auch auf die Immunabwehr. Die meisten Europäer nehmen jedoch dauerhaft zu wenig Omega 3 zu sich.
 
Enthalten ist Omega 3 vor allem in fetten Kaltwasserfischen aber in geringerer Menge z. B. auch in Chia Samen, Leinsamen, Walnüssen oder Leinöl. Die empfohlene Menge für einen gesunden Erwachsenen liegt bei 650 mg.
 
Wenn es dir genauso geht wie mir und du es nicht schaffst über deine Nahrung genug Omega 3 zu dir zu nehmen, solltest du es deinem Körper in Kapselform (*Werbung*) zuführen.
 

Weitere Mikronährstoffe die dein Immunsystem stärken

Außerdem sind

  • Selen (z. B. in Haferflocken, Champignons, Sojabohnen)
  • Zink (z. B. in Kürbiskernen, Leinsamen, Haferflocken, Hülsenfrüchten) und
  • Kupfer (z. B. in Cashewkernen, Bananen, Grünem Tee)

wichtige Mikronährstoffe wenn es darum geht, dein Immunsystem zu stärken.

Warum ein Darmaufbau wichtig ist

Große Teile deines Immunsystems (ca. 70 % der Antikörper bildenden Zellen) befinden sich im Darm. Wird das Gleichgewicht der nützlichen Darmbakterien gestört, sind häufige Infekte vorprogrammiert. Du kannst deine Darmflora durch probiotische Lebensmittel (z. B. Kefir, Buttermilch, Naturjoghurt, Sauerkraut) stärken.

Was Apfelessig so kann

Apfelessig enthält eine ganze Reihe von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Enzymen. Unter anderem kann er Entzündungen hemmen und dein Immunsystem stärken. Trinke Apfelessig immer verdünnt, da er sonst die Schleimhaut schädigen kann. Vermische z. B. ein Glas lauwarmes Wasser mit 1 Esslöffel Apfelessig und 1 TL Honig.

Trinken, trinken, trinken

Ich gebe es zu: Ich muss mich jeden Tag auf´s Neue wirklich dazu zwingen ausreichend zu trinken. Dabei ist Wasser extrem wichtig. Bekommt dein Körper zu wenig Wasser verlangsamt das deine Körperfunktionen und du wirst müde und kraftlos. Das gilt auch für deine Abwehrkräfte. Stelle dir am Besten eine Flasche Wasser und ein Glas gut sichtbar bereit, um dich immer wieder daran zu erinnern etwas zu trinken. Es gibt inzwischen auch einige nützliche Apps, die dich erinnern . Doch was heißt eigentlich ausreichend? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich ca. 1,5 Litern zu trinken. Während der Stillzeit benötigst du sogar fast die doppelte Menge an Flüssigkeit.

Was hat das Zähne putzen mit einer Erkältung zu tun?

Im Zahnbelag vermehren sich Microorganismen und Bakterien rasant. Von hier aus können sie sich schnell ausbreiten. Achte also auf eine gute Zahnhygiene um Infektionen zu vermeiden.

Lach mal wieder

Abgesehen davon, dass du beim Lachen Kalorien verbrauchst und Stress abbaust, stärkt es deine Immunabwehr. Sei also einfach mal wieder Kind und habe Spaß mit deinem kleinen Wunder.

Regelmäßige Auszeiten

Wann hattest du das letzte Mal Zeit nur für dich ganz alleine? Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Schwindel können ein Hilfeschrei deines Körpers sein. Immer mehr Mamas finden sich früher oder später in einem Burnout wieder. Deshalb sind regelmäßige Auszeiten in denen du dich wirklich entspannst und abschaltest extrem wichtig. Hier sind meine Tipps:
 
  • Notiere deine Auszeiten fest im Kalender.
  • Sprich mit deinem Partner und/oder deiner Familie und fordere diese regelmäßigen Zeiten für dich unmissverständlich ein.
  • Sei nicht präsent, denn solange du als Mama sichtbar bist, wirst du auch Ansprechpartnerin bleiben. Dein Baby freut sich sicherlich über einen Ausflug, so dass du die Wohnung für ein entspanntes Bad oder ein gutes Buch für dich hast. Du kannst deine Mama-Auszeit aber auch für einen Besuch beim Frisör nutzen, dir eine Massage gönnen oder einem Hobby nachgehen. Tue einfach was dir gut tut und dich entspannt.
  • Kleinere kurze Auszeiten die eingehalten werden können sind besser als große Pläne, die nicht funktionieren.
Wenn du gut für dich sorgst, bist du damit nebenbei auch ein großartiges Vorbild für deine Kinder.
 
Du bist trotz deiner regelmäßigen Auszeiten gestresst, überlastet und dadurch gereizt? Meinen absoluten Geheimtipp für mehr Gelassenheit findest du hier (*Werbung*).
 

Schlafe dich gesund

Schlaf unterstützt deine Abwehrzellen (T-Zellen) bei ihrer Arbeit. Achte daher darauf, dass du auch wenn der Alltag noch so stressig ist, ausreichend schläfst. Schon ein kleines Nickerchen am Mittag kann tatsächlich wahre Wunder bewirken. Du solltest jedoch nicht mehr als 30 Minuten schlafen. Sonst kommst du in eine Tiefschlafphase und es geht dir anschließend noch schlechter. Ideal sind 10 – 20 Minuten um dir trotz Schlafmangel als Mama durch den Tag zu helfen.

Natürliche Hilfe bei Erkältungen

  • Hustensaft: 
    1 Zwiebel hacken und zusammen mit 2 Esslöffeln Honig in eine Tasse geben. Diese Mischung über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Morgen musst du nur noch die Flüssigkeit abgießen und auffangen. Diesen Hustensaft kannst du auch mehrmals täglich einnehmen.
  • Erkältungsbalsam:
    100 g Kokosöl im Wasserbad (max. 35°C) erwärmen bis es sich verflüssigt hat. 10 g frischen Thymian und 5 g frischen Salbei waschen, gut abtrocknen und fein hacken. Kräuter, 3 Tropfen reines Myrte-Öl und Kokosöl mischen, in desinfizierte (ausgekochte) Schraubgläser kommen und 12 Tage an einem warmen, dunklen Platz ziehen lassen. Danach nochmals im Wasserbad (max. 35 °C) erwärmen und dann Abseihen – entweder durch ein feines Sieb oder eine alte Seidenstrumpfhose. Das Öl wieder in die Schraubgläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Halswickel:
    Warme Halswickel fördern die Durchblutung und lindern Schmerzen. Damit sie wirken können, sollten wirklich eng anliegen. Du kannst deinen Halswickel mit Zwiebel, Zitrone oder ätherischen Ölen kombinieren.
  • Nasendusche:
    Mit einer Nasendusche kannst du dich von Schleim, Keimen und Nasensekreten befreien. Das verschafft dir einerseits sofort Linderung, andererseits unterstützt du deinen Körper im Kampf gegen Krankheitserreger.
  • Inhalieren:
    Der Dampf löst den Schleim, damit du wieder Durchatmen kannst. Außerdem wird die Schleimhaut befeuchtet, so dass sich die Viren schlechter vermehren und ansiedeln können.
  • Erkältungsbad:
    Ein Erkältungsbad kann ganz einfach selbst hergestellt werden:  Nimm eine halbe Tasse Bittersalz, einen Teelöffel Ingwerpulver und 3 – 4 Tropfen Kamilleöl. Vermische alles gut und gib deinen natürlichen Badezusatz ins Badewasser.
  • Gurgeln:
    Koche Salbeiblätter in einem Topf mit Wasser kurz auf. Nun noch eine viertel Stunde ziehen lassen. Du solltest mehrfach täglich für jeweils 5 Minuten mit der Lösung gurgeln.
  • Tee:
    Klassische Tees bei einer Erkältung sind Ingwer und Kamille. Die Entzündung wird gehemmt und die Schmerzen werden gelindert.

“Frau Mama”

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