Zeit zu planschen
– So kannst du dein Baby baden –

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Entspannen, planschen, gemeinsame Zeit genießen – die Badezeit ist so viel mehr als notwendige Hygiene. Wann darf dein kleines Wunder zum ersten Mal planschen? Wie oft sollte ein Baby baden? Und was kannst du tun, wenn dein Mini das spritzige Nass alles andere als lustig findet? Diese und noch viele weitere Fragen wollen wir jetzt klären. Also tauchen wir ein in jede Menge Tipps für den nächsten Badetag.

Wann darf ich mein Baby zum ersten Mal baden?

Wenn der Nabel deines Babys komplett abgetrocknet, abgefallen und verheilt ist, kannst du dein Mini zum ersten Mal baden.

Wie oft sollte ein Baby baden?

Vor einigen Jahren noch war es ganz normal, Babys täglich zu baden. Inzwischen ist jedoch bekannt, dass das nicht nur unnötig sondern sogar schädlich für die empfindliche Babyhaut ist.

Es reicht vollkommen aus, wenn du dein kleines Wunder 2 – 3 Mal wöchentlich badest.

An den übrigen Tagen ist es vollkommen ausreichend, dein Mini mit dem Waschlappen zu waschen.

Wie lange darf ein Baby baden?

In den ersten zwei Lebensmonaten sollte das Babybad nur ca. 5 – 10 Minuten dauern. Danach kannst du die Badezeit jeden Monat um 5 Minuten verlängern, bis eine Badezeit von etwa 30 Minuten erreicht ist.

Wie wasche ich mein Baby am Besten mit dem Waschlappen?

  • Für größeren Badespaß kannst du einen lustigen Waschhandschuh (*) (z. B. verschiedene Tiere) benutzen.
  • Achte darauf, den Waschlappen mit warmem Wasser nass zu machen.
  • Wasche dein Baby in zwei Etappen und ziehe es dementsprechend jeweils nur zur Hälfte aus. 
  • Rubbele nicht zu stark, sondern wische dein Mini mit dem Waschlappen von Kopf bis Fuß vorsichtig ab.
  • Vergiss die Hautfalten und die Zehenzwischenräume nicht.
  • Halte die ganze Zeit über Kontakt zu deinem Baby.
  • Hast du rote oder bereits wunde Stellen am Po deines kleinen Wunders entdeckt? Was du jetzt tun kannst, erfährst du hier.  

Wie bade ich mein Baby?

Ob dein Mini eine kleine Wasserratte oder eher wasserscheu ist, kannst du natürlich erst einmal nicht beeinflussen. Du kannst jedoch einiges dafür tun, um das Baden zu einem angenehmen Ritual zu machen.

Wie kann ich eine angenehme Umgebung zum Baden schaffen?

Dein Baby sollte auf keinen Fall frieren müssen. Sorge deshalb dafür, dass es nicht zieht und eine angenehme Raumtemperatur von mindestens 23°C vorhanden ist.

Grelles Licht ist für viele Babys unangenehm. Nutze daher besser eine kleine Tischlampe als ein blendend helles Badezimmerlicht.

Ruhige Musik kann ebenfalls entspannend auf dein Mini wirken. Probiere es einfach einmal aus.

Die Vorbereitung des Babybades

  • Wähle den richtigen Zeitpunkt, zu dem dein Mini satt und nicht zu müde ist.
  • Lege dir alles bereit, was du benötigst (z. B. Shampoo (*), lustige Waschhandschuhe (*), Badewannenspielzeug, Handtücher (*), Creme (*), Windel, Kleidung).
  • Kontrolliere das die Wassertemperatur bei ca. 37°C liegt.
  • Gib ein paar Tropfen Öl (*) ins Badewasser.
  • Reinige den Windelbereich deines Minis vor dem Baden gründlich.

Wie funktioniert das Baden meines Babys?

Damit sich dein Baby nicht erschreckt, solltest du es ganz langsam und mit den Füßchen zuerst ins Wasser eintauchen lassen.

Stoffwindelzauber - Mein Online-Kurs für deinen Start mit StoffwindelnAchte unbedingt darauf, dass du die gesamte Zeit über den Kopf deines Minis unterstützt. Wenn dein Baby auf deinem Arm liegt und du es am Oberarm greifst, passiert das ganz von selbst.

Halte dein kleines Wunder so tief, dass es sich immer bis zu den Schultern im Wasser befindet, damit es nicht friert.

Du hast noch eine Hand übrig, mit der du dein Mini waschen kannst.

Wasche die Haare erst ganz zum Schluss, da die meiste Wärme über den Kopf verloren geht.

Wickel dein Mini in ein kuscheliges Kaputzenhandtuch (*) und kuschelt so lange, bis es trocken ist. Einen besonderen Gefallen kannst du deinem Mini tun, wenn du das Handtuch auf der Heizung vorwärmst. Muss es einmal schnell gehen, kannst du Haut natürlich auch vorsichtig trocken tupfen. 

Kontrolliere, dass alle Hautfalten trocken sind, bevor du dein Baby eincremst (*), wickelst und anziehst. 

Spielideen für die Badewanne

  • Benutze verschiedene Waschhandschuhe (*) (z. B. Tiere) als Handpuppen.
  • Gib deinem Mini einen kleinen Spiegel, damit es beobachten kann was für lustige Schaumfrisuren du zauberst.
  • Lass dein kleines Wunder seine Kunststoff-Spieltiere oder Plastik-Bausteine mit der Zahnbürste putzen. 
  • Schüttspiele mit verschiedenen Bechern, Schälchen und Trichtern sind ein lustiger Zeitvertreib.
  • Was liegt näher als kleine Bootchen in der Wanne fahren zu lassen?

Natürliche Hautpflege für mein Baby nach dem Baden

Die Haut deines Minis ist noch wesentlich dünner und durchlässiger als deine Haut. Selbst relativ kurzes Baden trocknet sie schon aus. Du solltest dein kleines Wunder daher nach dem Baden immer gut eincremen. Benutze unbedingt eine natürliche Creme (*), die möglichst wenig Schadstoffe enthält, die in die Haut eindringen können.

Was kann ich tun, wenn mein Baby nicht baden mag?

Viele Babys baden gerne, aber dein kleines Wunder nicht? Dann hilft dir vielleicht der eine oder andere der folgenden Tipps:

  • Einigen Babys macht eine zu große Wanne Angst. Probiere es mit einer kleineren Babybadewanne oder einem Badeeimer. 
  • Auch ein Badewannensitz kann eine Alternative sein, die Sicherheit gibt.
  • Das Problem einer rutschigen Badewanne lässt sich mit einer Antirutschmatte lösen.
  • Auf Mamas Arm ist alles besser, also badet doch mal gemeinsam. 
  • Hat dein Mini generell Angst vor Wasser, solltest du das ernst nehmen. Versuche es zunächst mit ganz wenig Wasser und steigere die Wassertiefe langsam. 
  • Während manche Kinder Schaum super lustig finden, kann er bei anderen Kindern Angst auslösen. Nutze besser ein paar Tropfen Öl (*).
  • Lasse dein kleines Wunder doch einmal selbst das Wasser einlassen bzw. den Wasserhahn öffnen und schließen und sucht gemeinsam neues Badewannenspielzeug im Haushalt (z. B. Becher oder Löffel).
  • Gemeinsames singen, Musik hören oder ein spannendes Hörspiel können für Ablenkung sorgen.
  • Kündige immer an, was du als nächstes tust. Das fördert nicht nur die Sprachentwicklung sondern gibt deinem Baby auch die Möglichkeit sich auf das vorzubereiten, was als nächstes passieren wird.
  • Nutze eine Duschhaube oder Taucherbrille um zu verhindern, dass Wasser in die Augen gelangt.

Wie kann ich das Ziepen beim Haare kämmen vermeiden?

Unsere kleine Mini-Maus liebt ihre bunten Haarspangen. Sie werden jeden Morgen mit ganz viel Geduld ausgewählt. Aber wenn die Bürste ins Spiel kam, war die Freude bei unserem kleinen Lockenkopf ganz schnell verschwunden. Der Vorschlag ihre Haare wenigstens ein kleines Stück abzuschneiden, hat für einen handfesten Wutanfall gesorgt. Inzwischen konnten wir das Thema zwar nicht komplett lösen, aber doch extrem verbessern:

  • Kämme die Haare vor dem Waschen noch einmal gut durch.
  • Achte beim Waschen darauf, die Haare nicht unnötig zu verwirren, sondern verteile das Shampoo vorsichtig und immer in Wuchsrichtung auf der Kopfhaut.
  • Benutzt ein natürliches Shampoo (*) ohne Zusätze und insbesondere Silikone, das die Haare gut pflegen. Gesunde und gepflegte Haare sind besser kämmbar und verknoten weniger schnell als ausgetrocknete und raue (strohige) Haare.
  • Haarspülung (*) sorgt grundsätzlich dafür, dass die Haare leichter gekämmt werden können. Um die Kopfhaut nicht unnötig zu belasten, solltest du für dein Mini nur Spülungen ohne Silikone verwenden. Während ich mein Treatment nur als klassische Spülung verwende, verteile ich bei unserer Mini-Maus inzwischen nach dem Waschen und Ausdrücken der Haare einen Klecks in den Haarlängen (nicht auf der Kopfhaut!), den ich nicht wieder ausspüle. 
  • Die Haare trocken zu rubbeln ist keine gute Idee, denn dadurch werden die Haare noch weiter aufgeraut und zerzaust. Drücke die Haare lieber vorsichtig mit einem Handtuch aus. 
  • Entwirrbürsten ziepen weit weniger als herkömmliche Bürsten.
  • Wenn du beim Kämmen eine Hand an den Kopf legst und die Haare so leicht festhältst, zieht es noch ein bisschen weniger.
  • Beim Spielen und in der Nacht verknoten die Haare mit einem Zopf weniger. Dieser hat unsere Mini-Maus jedoch beim Schlafen gestört. Die Lösung war ein locker geflochtener Zopf, dessen Haarband nicht am Kopf drücken kann.

Zeit zu Planschen

Hast du eine kleine Wasserratte oder eher einen Bademuffel? Scrolle doch gleich ein kleines Stück nach unten und schreibe es mir in die Kommentare.

Egal ob dein Baby gar nicht genug vom Planschen bekommen oder sich mit dem Wasser bisher noch nicht anfreunden kann – mit dem einen oder anderen meiner Tipps und etwas Geduld habt ihr hoffentlich in Zukunft eine wunderschöne und entspannte gemeinsame Badezeit.

“Frau Mama”

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Ich wünsche euch einen spritzig-tollen nächsten Badetag!

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