Wenn Liebe Spuren hinterlässt – Was kannst du gegen Schwangerschaftsstreifen tun?

Beitragsbild Blogartikel Schwangerschaftstreifen

Während der Schwangerschaft vollbringt unser Körper ein unglaubliches Wunder. So auch unsere Haut. Sie dehnt sich in kürzester Zeit stärker als jemals zuvor. Kein Wunder, dass Schwangerschaftsstreifen für viele werdende Mamas ein großes Thema sind. Doch was sind Schwangerschaftsstreifen überhaupt? Können wir vorbeugen? Und was, wenn sich die gefürchteten Streifen schon im Spiegel bewundern lassen?
 

Was sind Schwangerschaftsstreifen und welche Ursachen haben sie?

Mit unserem Baby wächst natürlich der Bauch. Gleichzeitig legt unser Körper aber auch immer mehr Fettreserven an. Die beginnende Milchbildung lässt die Brüste wachsen.

Durch die schnelle und extreme Dehnung unserer Haut kann es zu oberflächlichen Rissen im Bindegewebe kommen. Schwangerschafts- bzw. Dehnungsstreifen werden auch Striae genannt. Die roten oder violetten Linien zeigen sich vor allem an Körperstellen mit hohem Fettanteil wie Bauch, Brüsten, Oberschenkeln, Hüften und Po.

Unsere Haut ist durch die Veränderung des Hormonhaushalts während der Schwangerschaft trockener und hierdurch weniger elastisch. Dies begünstigt die Entstehung von Dehnungsstreifen.

Die Hormonänderung sorgt auch für eine reduzierte Proteinbildung im Bindegewebe. Die Haut wird dünner und die Gefäße schimmern stärker durch. Deshalb sind Dehnungsstreifen in dieser Zeit noch viel deutlicher zur sehen. In einigen Fällen können sie durch eine verstärkte Pigmentierung auch bräunlich scheinen. Mit der Zeit verblassen sie  jedoch zu hellen Narben.

Während der Schwangerschaft benötigen wir mehr Flüssigkeit. Eine Dehydrierung sorgt für den Abbau von Kollagen. Auch Stress lässt unseren Cortisolspiegel ansteigen reduziert damit die  Kollagen- und Elastinproduktion. Kollagen macht unsere Haut weich und elastisch, was wiederum das Risiko von Schwangerschaftsstreifen verringert.

Das Risiko von Schwangerschaftsstreifen verringern

Generell ist die Neigung zu Schwangerschaftsstreifen genetisch bedingt. Auch eine Bindegewebsschwäche kann die Entstehung von Schwangerschaftsstreifen begünstigen. Wir können unseren Körper allerdings unterstützen und so das Risiko für Streifen bzw. deren Anzahl senken:

  • Achte auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung um nicht unnötig an Gewicht zuzunehmen.
  • Nutze jeden Morgen eine natürliche und hochwertige Feuchtigkeitspflege (*Werbung*).
  • Tägliche Wechselduschen und Zupf- / Bürstenmassagen fördern die Durchblutung und die Elastizität deiner Haut. Als Schwangere solltest du deinen Bauch jedoch besser mit sanften kreisenden Bewegungen massieren.
  • Vermeide eine Dehydrierung indem du an jedem Tag ausreichend Wasser trinkst.
  • Stärke dein Bindegewebe durch regelmäßige Bewegung.
  • Reduziere die Belastung des Bindegewebes durch das ansteigende Gewicht mit einem Bauchgurt.
  • Achte auf eine ausreichende Menge an Schlaf um deiner Haut genügend Zeit zur Regeneration zu geben.

Hilfe bei bereits vorhandenen Schwangerschaftsstreifen

Sind erst einmal Schwangerschaftsstreifen entstanden, so werden die Narben leider von selbst nicht mehr vollständig verschwinden. Allerdings beginnen sie nach ca. 6 Monaten zu verblassen und fallen so immer weniger auf.

Um deine Haut bestmöglich bei ihrer Regeneration zu unterstützen kannst du die Tipps zur Vorbeugung weiterhin anwenden.

Nach dem Wochenbett kannst du die Durchblutung und damit auch die Regeneration deiner Haut durch Sp0rt und Saunabesuche noch mehr fördern.

Nach der Schwangerschaft und Stillzeit kannst du eine Creme mit Vitamin-A und Vitamin-C (*Werbung*) verwenden. Diese solltest du regelmäßig Abends anwenden, da Vitamin A die Haut lichtempfindlicher macht und es so während der nächtlichen Regenerationsphase am Besten wirken kann. Vitamin A-haltige Cremes (Retinol / Retinal / Retinyl oder ähnlich) solltest du allerdings nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit verwenden.

In der Regel sind Schwangerschaftsstreifen ein kosmetisches Problem. Wie jede Verletzung können sie sich jedoch in sehr seltenen Fällen entzünden. Werden sie schmerzhaft, dick oder heiß solltest du daher unbedingt einen Arzt / eine Ärztin aufsuchen.

Ärztliche / Kosmetische Behandlung von Schwangerschaftsstreifen

Einige Mamas entwickeln aufgrund ihrer Schwangerschaftsstreifen psychische Probleme. Wenn es dir genauso geht, solltest du hierüber mit deinem Hautarzt sprechen. Es gibt inzwischen verschiedene Möglichkeiten wie Lasertherapien, Hormonbehandlungen, topische Cremes, Mikrodermabrasion, chemische Peelings, Injektionen oder Operationen.

Ich bin wertvoll – Erst recht mit Streifen

Meine Schwangerschaftsstreifen erinnern mich jeden Tag daran, welches Wunder mein Körper vollbracht hat. Denn Mama zu sein ist mein größtes Geschenk. Für das, was meine Haut hierbei geleistet, gehört ihr aller Respekt und die beste Pflege.

“Frau Mama”

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